Thema: Bildgebung bei der CMD – ein Vergleich verschiedener Darstellungsmethoden

Abstract:

Referent:
Rainer Schöttl

Die Diagnose der CMD beginnt nicht selten mit einer Röntgenaufnahme der Kiefergelenke. Die Frage ist, ob dies der Priorität bei dieser Dysfunktion entspricht bzw., ob die Kiefergelenke in der Regel tatsächlich als primäre Auslöser der Dysfunktion gesehen werden sollten. Ist die CMD wirklich eine Kiefergelenksdysfunktion?

Jedoch kann die bildgebende Darstellung der Kiefergelenke durchaus wichtige Informationen zur Diagnose und zur Verlaufskontrolle beisteuern. Angefangen bei regulären OPG‘s, auf denen oft auch Kiefergelenke zu sehen sind, über spezielle Kiefergelenksprogramme an dentalen Röntgengeräten, bis zur dreidimensionalen Darstellung durch DVT, CT und MRI: Nach welchen Faktoren sollte man suchen und wo/wie lassen sich diese am besten darstellen?

Lebenslauf:

Rainer Schöttl ist seit 1985 in eigener Praxis in Erlangen mit Fokus auf der CMD-Therapie und Prothetik niedergelassen.

Er ist Past International President of ICCMO (International College of Cranio-Mandibular Orthopedics) und Präsident der ICCMO, Sektion Deutschland, e.V. seit der Gründung 1990. Ebenso lange leitet er schon das private Fortbildungsinstitut für Temporo-Mandibuläre Regulation (ITMR) in Erlangen und hält Kurse zur CMD-Therapie, der Myozentrik und der Physio-Logic Articulation ab.